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Datenbank vdpGrundpfandrechte

Die Struktur der Datenbank

Die Ergebnisse der Arbeit des Think Tanks RT Grundpfandrechte werden in der Datenbank vdpGrundpfandrechte erfasst und im Internet veröffentlicht. Die interne Datenbank, in der die Experten ihre Antworten eingeben, ist systematisch nach Rechtsgebieten in 12 Kapitel gegliedert. Die Kapitelstruktur stellt den gesamten Lebenslauf eines Grundpfandrechts, seine praktische Anwendung und weitere relevante Rechtsgebiete dar.

I. Arten der Grundpfandrechte
II. Publizität und Vertrauensschutz
III. Akzessorietätswirkungen
IV. Vollstreckung
V. Insolvenz
VI. praktische Anwendungsmöglichkeiten
VII. Erneuerbare Energien
VIII. Objektgesellschaften /SPV’s
IX. Baurecht
X. Qualifiziertes Miteigentum
XI. Transaktionssicherheit bei Grundstücken
XII. Verbraucherschutz bei Immobilienkrediten

Bisher wurden die Kapitel I – VI auf die öffentliche Datenbank übertragen und sind daher im Internet einsehbar. Die weiteren Kapitel VII–XII werden schrittweise online gestellt.

Nicht alle Fragen eines Kapitels werden gleichzeitig der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Vielmehr erfolgt dies nach und nach, da u.a. durch Änderungen nationaler Regelungen Anpassungen von Fragen und Antwortvarianten erfolgen, was bei einzelnen Fragen zu Verzögerungen der Übertragung auf die öffentliche Datenbank führen kann. Die Zählweise der Fragen wird dabei beibehalten, so dass die öffentliche Datenbank in den einzelnen Kapiteln die Nummerierung nicht durchgängig zeigt.

Visualisierung durch Mapping

Der Leser der Datenbank kann sich die Antworten aller Länder für jede Frage auf einer Landkarte Europas anzeigen lassen. Dabei wird jedes Land entsprechend der gewählten Antwortvariante eingefärbt. So wird auch für komplexe Fragen eine vergleichende Erfassung der Situation mit einem Blick möglich.

Die insgesamt über 300 Landkarten mit Fragen und Antworten liegen in englischer und deutscher Sprache vor. Die Erläuterungen und Kommentierungen hingegen sind entweder deutsch oder englisch, je nach Präferenz der jeweiligen RT-Mitglieder.

 

Abbildung: Beispiel Landkarte aus der Datenbank vdpGrundpfandrechte

Zielgruppen der Datenbank

Die Datenbank vdpGrundpfandrechte soll die Ergebnisse des Think Tanks Runder Tisch Grundpfandrechte für folgende Zielgruppen zugänglich machen:

  • für Kreditinstitute, die Grundpfandrechte in anderen Rechtsordnungen als Sicherheiten verwenden,
  • für Investoren, die grenzüberschreitend in Immobilien investieren,
  • für Privatleute mit Grundbesitz in anderen Ländern,
  • für alle, die mit der EU-Gesetzgebung der relevanten Rechtsgebiete befasst sind,
  • aber auch für alle, die zu einer nationalen Gesetzgebung beitragen wollen und die Standards und Fortschritte anderer Länder auf dem Gebiet kennenlernen möchten,
  • für Aufsichtsbehörden und
  • für Wissenschaftler, die rechtsvergleichend arbeiten oder bei ihrer Forschung im nationalen Recht den Blick auf andere Rechtsordnungen einbeziehen möchten.

Shortcomings

Auf eines muss hingewiesen werden: Die Multiple-Choice-Frage-Technik hat große Vorteile bei der Visualisierung und ist sehr eingängig und übersichtlich. Dafür müssen bestimmte Nachteile in Kauf genommen werden:

– Fragen und Antworten können jeweils nur einen Satz umfassen und nicht eine komplexe Situation wiedergeben. Die Antwortvarianten sollen grundsätzlich jeweils für mehrere Rechtsordnungen passen; nur so können übergreifende Strukturen sichtbar werden; das bedeutet aber auch, dass die Rechtslage der einzelnen Rechtsordnung in ihrem Prinzip, nicht im Detail wiedergegeben wird. Manche Ausnahmen und Besonderheiten nationalen Rechts werden nicht erfasst. Bisweilen muss es ausreichen, dass die Idee der Regelung mit der Antwortvariante übereinstimmt.

– Es kann für jede Rechtsordnung nur eine Antwort gegeben werden. Hat ein Land also mehrere Typen der Grundpfandrechte – wie z.B. Deutschland Hypothek und Grundschuld, so muss grundsätzlich entschieden werden, für welche Ausgestaltung (nahezu) alle Antworten gegeben werden. Es darf nicht für verschiedene Ausprägungen die jeweils passendste Antwort gegeben werden. Das wäre für die Praxis nicht sinnvoll. Daher werden die Antworten für die flexibelste, in der Praxis gebräuchlichste Ausprägung der Grundpfandrechte gegeben; diese sind aus einer eigenen Übersicht ersichtlich. Entsprechendes gilt auch für verschiedene Formen des Wohnungseigentums, der Baurechte oder anderer untersuchter Rechtsinstitute.

– Wenn in einem Land lokale Besonderheiten bestehen, so kann dies nicht abgebildet werden. Zum Teil wird darauf in den Kommentierungen hingewiesen.

 

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